Bevor sich jemand bei dir bewirbt, googelt er dich
Kein Mensch fragt mehr rum – man googelt. Auch deine nächsten Bewerber. Was deine Website leisten muss, damit sie nicht abspringen.
Kurz & klar
Die Art, wie wir uns informieren, hat sich gedreht: Bevor jemand kauft oder sich bewirbt, googelt er dich. Ein schnödes Gratis-Template kostet dich damit echte Anfragen und Bewerbungen. Deine Website hat drei Jobs – Branding, Kundengewinnung, Wissensaustausch – und für Personaldienstleister ist sie oft der erste Eindruck, den ein Bewerber von dir bekommt. Behandle sie entsprechend.
Deine Website basiert auf irgendeinem Template, das es mal gratis zum Download gab. Persönlichkeit? Fehlanzeige. Dabei hättest du jede Menge davon – sie steht nur nicht auf der Seite.
Und das kostet dich mehr, als du denkst. Denn bevor sich heute jemand bei dir bewirbt oder dich beauftragt, macht er eins: Er googelt dich.
Warum das für dich zählt
Vielleicht kommst du aus einer Branche, in der lange Mundpropaganda regierte. Man kannte sich, empfahl sich weiter, eine Website war bestenfalls ein Nice-to-have. Bringt eh nichts. Richtig?
Falsch. Kein Mensch fragt mehr im Bekanntenkreis – man googelt. Der Handwerker mit der guten Website sticht den mit dem schnöden Google-Eintrag aus. Der ganz ohne Online-Auftritt kommt gar nicht erst in die engere Wahl.
Für Personaldienstleister gilt das doppelt. Deine Bewerber checken dich, bevor sie das Formular ausfüllen. Sieht deine Seite aus wie 2014, fragen sie sich, ob der Job auch von 2014 ist. Eine Website, die Vertrauen weckt, bringt dir mehr und bessere Bewerbungen. Eine, die abschreckt, kostet sie dich – lautlos, du merkst es nicht mal.
Was deine Website leisten muss
Im Kern hat deine Website – und die Online-Präsenz drumherum – drei Jobs:
1. Branding. Deine digitale Visitenkarte, nur dass sie deutlich mehr kann als Papier. Hier zeigst du, wofür du stehst, wie du tickst, was dich vom Wettbewerb trennt. Wer über deine Seite stolpert, soll sich an dich erinnern. (Wie wir Marken sichtbar machen, zeigen wir im Beitrag zu Stylescapes.)
2. Kundengewinnung. Deine Seite ist der zentrale Anlaufpunkt für alle, die sich für dein Angebot interessieren könnten – Kunden wie Bewerber. Hier überzeugst du sie und machst aus Interesse eine Anfrage.
3. Wissensaustausch. In der idealen Welt konvertiert jeder Klick sofort. In der echten nicht. Macht nichts: Eine Website ist der beste Ort, um Wissen zu teilen, Vertrauen aufzubauen und aus Besuchern über die Zeit Kunden zu machen. (Wie so ein digitales Zuhause technisch entsteht, zeigen wir in der Webentwicklung.)
Deine Website ist dein digitales Zuhause. Behandle sie auch so – nicht als Pflichtübung mit Gratis-Template, sondern als das Erste, was potenzielle Kunden und Bewerber von dir sehen. Der Unterschied zwischen einem verlorenen Besucher und einer neuen Bewerbung liegt oft genau hier.